Die grosse Schweizer LGBTIQ+ Umfrage geht in die zweite Runde!

Im vergangenen Jahr haben fast 1’700 Personen an der Schweizer LGBTIQ+ Umfrage teilgenommen. Die erste Umfrage war somit ein grosser Erfolg. Dies war nur dank der gemeinsamen Anstrengungen vieler LGBTIQ+ Verbände, Organisationen, Zeitschriften und Einzelpersonen möglich.

Die Resultate dieser Umfrage haben die beiden Hauptforscherinnen Tabea Hässler (Universität Zürich und Universität) in einem Bericht zusammengefasst und kürzlich veröffentlicht. Er kann hier gelesen werden.

Nun geht es in die nächste Runde und Tabea Hässler und Léïla Eisner bitten wiederum bei der zweiten Umfrage teilzunehmen. Die aktuelle Umfrage befasst sich mit aktuellen Schweizer Themen (Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe), persönlichen Erfahrungen von LGBTIQ+ Personen (Unterstützung, Diskriminierung, Coming-out, Erfahrungen im schulischen Kontext) sowie Massnahmen zur Veränderung der Situation in der Schweiz.

Teilnehmen können an der Umfrage sowohl LGBTIQ+ Personen als auch cis Heterosexuelle. Die Umfrage dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten. Unter den Teilnehmenden wir als Dankeschön ein Gutschein im Wert von 100 und zwei Gutschein im Wert von je 50 Franken verlost.

Den Fragebogen findest du hier: https://tinyurl.com/SwissLGBTIQ


Ein Hauptziel der Schweizer LGBTIQ+ Umfrage ist es zu verstehen, wie und warum sich die Lebensumstände von LGBTIQ+ Personen in der Schweiz im Laufe der Zeit ändern. Diese Studie ist jetzt im zweiten Jahr – und geplant ist, alle Teilnehmenden für mehrere Jahre zu begleiten. Dies ist wichtig, da derzeit nur sehr wenig darüber bekannt ist, wie sich die Meinungen und die Zufriedenheit der Menschen mit ihrem Leben im Laufe der Zeit allmählich oder akut als Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Ereignisse ändern können.

Mit der Teilnahme an dieser Umfrage beteiligst du dich an einem laufenden schweizweiten Forschungsprojekt: «Um alle Personengruppen möglichst genau vertreten zu können, brauchen wir ein möglichst vielfältiges und breites Feld an Teilnehmenden», schreiben die beiden Forscherinnen zur Umfrage. Dabei sei jede einzelne Person in der Studie sehr wichtig, da jede einzelne Antwort dazu beitragen kann, die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Schlussfolgerungen zu erhöhen. Dabei werden alle Angaben selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Antworten werden anonymisiert und nicht mit den Namen der Teilnehmenden verknüpft.