«Was ist genau gemeint?» Ständerat versenkt die statistische Erfassung von LGBTIQ-feindlicher Gewalt

Heute Vormittag hat die bürgerliche Mehrheit des Ständerates die Motion zur Erfassung von «hate crimes» aufgrund von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder Geschlechtsmerkmalen knapp mit 21 gegen 18 Stimmen abgelehnt. weiterlesen…

«Bis jetzt sagen uns einfach das Bauchgefühl und die Erfahrungswerte der Polizei, dass es mehr Übergriffe gibt, aber Zahlen hat niemand»

Wichtig sei, da ist sich die Sicherheitsvorsteherin der Stadt Zürich sicher, dass diese Übergriffe auch als LGBTI-feindliche Straftaten erfasst werden. Deshalb will die Stadt Zürich die Zahl der homophoben Attacken in einer Statistik erfassbar machen. Das will der Regierungsrat im Kanton Bern nicht, der will lieber «abwarte und Tee trinke». weiterlesen…

Starker Anstieg der LGBTIQ-feindlichen Straftaten in Deutschland

Im Vergleich zum Vorjahr sind in Deutschland die homo- und transfeindlichen Straftaten 2019 um mehr als 60 Prozent angestiegen, bei Gewalttaten sogar um fast 70 Prozent. «Hetze und Gewalt gegen queere Menschen ist Alltag», schreibt Ulle Schauws der Grünen dazu auf Facebook. weiterlesen…

«Nume nid gsprängt» im Kanton Bern bei der statistischen Erfassung von LGBTI-feindlicher Gewalt

Grossrätin Barbara Stucki fasst die langatmige Antwort des Berner Regierungsrates auf ihre Motion «LGBTl-feindliche Gewalt statistisch erfassen» vom 17. Mai des letzten Jahres enttäuscht zusammen: «Handlungsbedarf? Nume nid gsprängt!». weiterlesen…

Ein wichtiger Schritt zur Prävention LGBTI-feindlich motivierter Straftaten

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK‑S) gibt mit sechs zu drei Stimmen (bei einer Enthaltung) grünes Licht für die Erfassung von LGBTI-feindlich motivierten Delikten. Die LGBTI-Organisationen zeigen sich in einer Medienmitteilung darüber erleichtert, dass die Politik den dringenden Handlungsbedarf erkennt. weiterlesen…