Von einem privaten Moment in der Öffentlichkeit, einem Referendum und Kommentarfunktionen

Das Referendum gegen die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm mit dem Kriterium «sexuelle Orientierung» kommt wohl zustande, da die Glaubens- und Redefreiheit in Gefahr sei und wir Schwulen und Lesben es doch eigentlich nicht nötig hätten, «per Gesetz zur schwachen Minderheit degradiert» zu werden. Gleichzeit sperren «20 Minuten» und «Tagesanzeiger» beim Artikel über den «Antrag» von Sven Epiney an seinen Partner die Kommentarfunktion. Aus Angst vor Hasskommentaren? …weiter…

Die Sichtbarkeit der Lesben, die Medien und die «reaktionären Affen»

Nach jahrelanger Diskussion wurde vom Parlament die Gesetzgebung endlich angepasst: Hass gegen schwule, lesbische und bi Menschen wird strafbar. Zufrieden waren wir queeren Aktivist*innen damit nicht,
werden doch trans Menschen weiterhin nicht vor Hass geschützt. Diese Inkonsequenz ist unerträglich … Und nun ergreift gegen diese längst fällige Erweiterung der Rassismus-Strafnorm die EDU und die JSVP auch noch das Referendum, da die Meinungsfreiheit in Gefahr sei. …weiter…

Traum oder Wirklichkeit? Die Schweiz bietet allen bedrohten und geflüchteten LGBT-Menschen Asyl an!

Der gestrige Abend war wunderbar! Mein Partner und ich waren bei Freunden eingeladen – wir feierten zusammen mit unzähligen weiteren Menschen die Geburtstage der beiden Gastgeber. Zufrieden habe ich danach geschlafen. Und den heutigen Sonntag gehe relaxed und in Gedanken versunken an … Traum oder Wirklichkeit? …weiter…

Etwas Geschichte und ein bisschen Gegenwart: «Er betont, dass seine Partei nicht homophob sei»

Die christlich-konservative Partei EDU hat gegen die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm mit dem Kriterium «sexuelle Orientierung» das Referendum ergriffen. Das freie Wort und die Meinungsfreiheit sei in Gefahr. Und im Moment wiederholen mehrere öffentlich-rechtliche Sendeanstalten in …weiter…